Das Reeperbahn Festival

21.-23. September 2006

Author: Reeperbahn Festival
Date: Sep 7, 2006
Views: 2285

3 Tage, 20 Bühnen, 200 Live-Acts - 1 Festival

Da auf diesem Festival auch einige elekronik acts spielen will ich euch diese Info hier nicht vorenthalten, ausserdem hat mich der folgende Satz der Veranstalter doch sehr beeindruckt:
...Es geht beim Reeperbahnfestival darum, Grenzen einzureißen, Berührungsängste abzubauen, Neugier zu wecken – und nicht immer dasselbe wiederzubeleben. Wie Open Air Festivals gehen, weiß, wie gesagt, jeder. ...


Wir haben uns viel vorgenommen, als wir das Reeperbahn Festival ins Leben riefen – umso mehr freuen wir uns, dass das Programm allmählich die gewünschte Form annimmt! Ein Festival für Musikliebhaber mit viel Neuem, das es zu entdecken gilt!

Und das alles in bequemer Reichweite der Clubs zueinander. So kann sich jeder Besucher sein eigenes Festival zusammenstellen!

Wir freuen uns, dass wir nun die 100. Band im Line Up bestätigen können. Regelmäßige Besucher unserer Website www.reeperbahnfestival.com werden feststellen, dass es allmählich immer bunter und die Liste der Bandnamen immer länger wird!

Deshalb gibt es hier auch noch mal als kurzes Update einen Überblick über das Allerneueste:

Frisch dazugekommen sind folgende Bands:

Tomte
Wenn man die Geschichte vom musikbesessenen Underdog, der schließlich Popstar wird, erzählen will, kommt man an Thees Uhlmann und seiner Band Tomte nicht vorbei. Jahrelang nicht richtig ernstgenommen, erspielten sich Tomte still und heimlich eine riesige Fanbasis, die diese Band liebt wie keine zweite. „Eine Sonnige Nacht“ war die Flanke, „Hinter all diesen Fenstern“, das Tor und „Buchstaben über der Stadt“ die Meisterschaft – Tomte sind aus der hiesigen Poplandschaft nicht mehr wegzudenken.
Tomte spielt am 22.09. im Uebel & Gefährlich.

Nouvelle Vague
Die französische Band um die beiden Masterminds Marc Collin und Olivier Libaux, die mit verschiedenen Sängerinnen weltbekannte Post-Punk Klassiker von Bands wie The Clash, Killing Joke oder The Cure im sanften Bossa Nova Gewand präsentiert, feiert zur Zeit Erfolg um Erfolg. Das soeben erschienene zweite Album „Bande A Part“ zeigt, dass noch jede Menge Gitarrenrock Songs darauf warten, im geschmackvollen Easy Listening Gewand von Nouvelle Vague zu ihrem zweiten Leben erweckt zu werden. Nouvelle Vague spielen im Rahmen der NDR2-Nacht am 21.09. im Schmidt´s Tivoli.



Sasha & Friends unplugged
Er gilt als einer der größten deutschen Künstler – und als einer der wandelbarsten. Ob als gefühlvoller Balladensänger, als rockender Rockabilly Dick Brave oder jetzt als Songwriter mit druckvoller Band im Rücken: Sasha weiß stets zu überraschen – und vor allem: zu überzeugen. Extra fürs Reeperbahnfestival hat der sympathische Neu-Hamburger ein spezielles Akustik Programm mit vielen Gästen vorbereitet, das er im Rahmen der NDR2-Nacht am 21.09. im Schmidts Tivoli vorstellen wird.

Die Sterne
Hamburgs Vorreiter in Sachen tanzbarer Rock mit intelligenten Texten. Die Sterne haben mit ihrer kürzlich veröffentlichten neuen CD „Räuber & Gedärm“ eindrucksvoll bewiesen, dass einen Band auch im 15. Jahr ihres Bestehens nicht stehen bleiben muss, sondern frisch und spannend klingen kann. Und so werden sie den Bunker des Uebel & Gefährlich am 23.09. einmal mehr auf seine Standfestigkeit überprüfen. Toll, dass diese wichtige Hamburger Band auch dabei ist!

Bereits seit längerem bestätigt sind u.a. diese Bands:
Amusement Parks on Fire, Arrested Development, Assoto Sounds, Blackmail, Blumentopf, Blumfeld, Deichkind, Dominic Miller, Gods of Blitz, Hidalgo, Iain Matthews, Jens Friebe Julian Dawson, Karl Bartos, Katze, King Khan & the Shrines, Krezip, Mardi Gras.BB, Mariha, Matthew Herbert, Missouri, Muff Potter, Naked Raven, Nice Boy Music, Nils Koppruch, Nils Landgren & Funk Unit, Outlandish, Paolo Nutini, Patrice, Radio 4, Sam Ragga Band, Samba, Sarah Hepburn, Soularia, Sugarplum Fairy, Tempeau, The Gathering, The Rapture The Rifles, Tocotronic

Das aktuelle Line-Up ist täglich der Homepage zu entnehmen: www.reeperbahnfestival.com

Die Einzigartigkeit des Festivals ist der Ort des Geschehens:
Die Hamburger Reeperbahn.

Festivals kennen wir alle. Die Reeperbahn ebenfalls. Warum bringt man beides nun zusammen? Ganz einfach: Weil wir der Meinung sind, dass viele Bands, die gerade erst dabei sind, sich einen Namen zu machen, auf Clubbühnen bedeutend besser plaziert sind und sich dort erheblich wohler fühlen als in einem riesigen Open Air Apparat. Zudem ist die Performance weniger distanziert, das bedeutet, der Funke kann für Publikum und Band schneller überspringen.

Die Besucher stehen nicht angewurzelt an einem Fleck, sondern Bewegung ist gewünscht – so entdeckt mancher vielleicht auf diesem Wege seinen neuen Lieblingsclub oder stolpert über eine Band, die er eigentlich gar nicht sehen wollte – und die ihn umhaut.



Oder man guckt sich eine Band an, sieht die nachfolgende Band aufbauen, findet die interessant – und bleibt. Oder man trifft Freunde, die einen mitnehmen in einen Club, in dem man noch nie war, zu Musik, die man noch nie gehört hat: Eingefleischter Rocker entdeckt den Jazz? Könnte passieren!

Es geht beim Reeperbahnfestival darum, Grenzen einzureißen, Berührungsängste abzubauen, Neugier zu wecken – und nicht immer dasselbe wiederzubeleben. Wie Open Air Festivals gehen, weiß, wie gesagt, jeder.

Aber als wir vor vielen Jahren in Austin, Texas, über die South by South West gestolpert sind, hatten wir auch schon alles gesehen – dachten wir.
Und sahen bekannte Rockstars neben uns im Club eine Band ansehen (und später sehr betrunken heimgehen), sahen eine Stadt, die die Welt empfing – wie das geht wissen wir ja seit der WM, oder?

Hamburg ist mehr als das „Blue Goal“ zur Welt – wussten wir schon immer.

Und deshalb gibt´s jetzt dieses Festival!

Es gibt vier Begleitveranstaltungen, die der Besucher mit seinem Pass kostenlos besuchen kann: Neu dazu gekommen sind „a wall is a screen“ und „The HamburgSound“ im hamburgmuseum. Bereits bestätigt waren die Posterausstellung „Flatstock Europe“ und die „Beatles Touren“. Details zu den Veranstaltungen, siehe unten.


Die bestätigten Spielstätten in alphabetischer Auflistung:
Angie’s Nightclub – D-Club – Drafthouse – Fliegende Bauten – Große Freiheit 36 – Grünspan – Indra – Kaiserkeller – Knust – Mandarin Kasino – Molotow – Operettenhaus – Prinzenbar – Schmidts Tivoli – Scope – Spielbudenplatz – St. Pauli Theater – Studio One - Uebel & Gefährlich


Die Festival-Zeiten:
21.09., 19 Uhr: Eröffnung, 20 Uhr: Start Konzerte
22.09., 20 Uhr: Start Konzerte
23.09., 20 Uhr: Start Konzerte

In jeder Festival-Location spielen pro Abend ca. 3-5 Bands.

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