Sternenstaub

Dicke Eier in Hamburg

Author: Frederik
Date: Jun 5, 2003
Views: 2181

May , 20 2003 Photos:Frederik Text: Sam

 

 

 

Sternenstaub - Big Eggs in Hamburg

Die Erwartungen waren hoch, denn die Sternenstaub 2002 war für viele das Indoor-Highlight des Jahres in Hamburg. Das hat sicher auch damit zu tun das in Europa¹s (Ex?) Trance Hauptstadt nach über 12 Jahren Trance-Feierei so ziemlich die Luft raus ist. Die Open Airs im norddeutschen Raum sind zwar immer noch "der Hammer", doch statt Indoor Saison entscheiden sich viele Hamburger für einen Party-Winterschlaf. Woran liegt's? Durchgenudelte Locations, Security Mafia, Artist- und Party-Overflow, zu teuer oder einfach zu viele Feierjahre auf dem Buckel? Wahrscheinlich ein bißchen von allem. Dabei könnte Hamburg's Ruf nichts mehr vertragen als einen innovativen, exzessiven und vollen wöchentlichen Trance Club...

Die Sternenstaub (veranstaltet von T.o.s.o.r.) versucht das, was es eigentlich gar nicht mehr gibt: Eine richtig fette, also RICHTIG FETTE Feier auf die Beine zu stellen, die aus allen Nähten platzt und an die ³alten Zeiten² erinnert. So à la Gaswerk ­ da waren wir noch jung! Und es funktioniert. Gespart wird an nichts: Dickstes Lineup, neue und coole Location (auch nicht so normal in Hamburg), abgefahrenste Deco, drei Floors und ­ mal höre und staune ­ drei Tage und vier Nächte zum feiern!!!

Zwischen zwei und dreitausend Leute fanden sich auf der diesjährigen Sternenstaub zu Ostern ein. Dabei waren natürlich viele die eigentlich gar nicht wußten was "Psychedelic Trance" ist, doch auch die Family war fast vollständig zugegen. Die Location und Deco war gigantisch! Musikalisch war für fast jeden (Hamburger) Geschmack einiges dabei. Die vier Nächte waren vielleicht etwas viel ­ zum Teil sah die Halle doch recht leer aus. Doch die Schlüsselnächte Samstag und Sonntag brummte es kräftig.

Natürlich gab es auch einige Probleme, z.B. mit dem Sound, dem (sprichwörtlich kalten) Chillout und einigen anderen nicht unerheblichen Details.

Im Großen und ganzen war es aber ein fettes Fest und ich freue mich daß das mal wieder jemand versucht hat ­ denn fette Indoor-Feste fehlen den Hamburgern - Hin und wieder braucht man halt mal was Spektakuläres!

Finanziell hat's leider mal wieder nicht funktioniert (schade!) und so findet demnächst eine Sternenstaub Benefiz Party statt ­ Watch out!

This Article was edited in cooperation with www.psychedlix.de

Sam@Chaishop.com

 

 


   
   


   
 
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